Alpenpraxis® Isarwinkel -

Dr. med. dent. Elvira Wenz

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83646 Bad Tölz

 

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Titanimplantate - Aber sicher!

Wie gut ist Titan verträglich?

Titan ist für viele Patienten ein gut verträgliches Material, da im Unterschied zu anderen Metallen echte Allergien auf Titan ausgesprochen selten sind. Von der Oberfläche des Implantates können sich aber Titanoxidpartikel lösen, welche sich im umliegenden Gewebe ablagern. Diese, nur wenige Mikrometer großen Partikel, sind für die Mehrheit der Patienten unproblematisch, da das Immunsystem sie ignoriert. Einige Patienten reagieren jedoch auf diese Titanoxidpartikel mit einer Entzündungsreaktion. Bei diesen Patienten ist die Gefahr einer Implantat-assoziierten Entzündung und damit eines Implantatverlustes erhöht.

 

Labordiagnostik zum Ausschluss von Titanunverträglichkeiten

Mit einer modernen Laboruntersuchung kann man heute die Reaktionsbereitschaft Ihrer Blutzellen auf Titanoxidpartikel testen. Bei dieser Untersuchung, dem sogenannten Titanstimulationstest, werden Ihre Blutzellen im Labor mit Titanoxidpartikeln zusammengebracht. Anschließend wird die Menge an gebildeten entzündungsfördernden
Botenstoffen
(Zytokine) gemessen. Im Normalfall produzieren Immunzellen keine oder nur geringe Mengen der Zytokine bei Kontakt mit Titanoxidpartikeln. Bei Personen, die jedoch mit einer gesteigerten Freisetzung von Botenstoffen reagieren, ist die Gefahr eines Titan-assoziierten Immungeschehens bis hin zum Implantatverlust erhöht.

 

Was passiert im Falle eines auffälligen Testergebnisses?
Nicht jeder auffällige Befund bedeutet, dass Titan-Implantate nicht verwendet werden können. Hier wird Sie Frau Dr. Wenz beraten.
Inzwischen gibt es aber auch Alternativen zum Titan, zum Beispiel Implantate aus Keramik.
Wichtig ist es, das erhöhte Risiko zu kennen, um frühzeitig vor der Implantation darauf reagieren zu können und entweder ein alternatives Implantatsystem zu wählen oder andere Risikofaktoren zu minimieren.

 

 

Titanimplantate